Chronik des Instrumentalverein Stahe − Niederbusch e.V.

zusammengestellt von Hans Peter Paulzen



1951 − 1961

Der IV Stahe – Niederbusch e.V. wurde am 16. September 1951 von folgenden Herren gegründet:

  • Hans Backhaus
  • Hans Melchers
  • Josef Breuers
  • Kaspar Schütz
  • Leo Horrichs
  • Jakob Welter
  • Heinrich Kofferath

Im gleichen Jahr wurde der Verein mit zum Teil gebrauchten Instrumenten ausgestattet. Diese hatten einen Gesamtwert von 1.585,00 DM. Die Anschaffung wurde durch eine Dorfsammlung finanziert. Der erste Auftritt war am „Weißen Sonntag“ 1952.

Im Jahr 1953 traten sieben junge Männer dem noch jungen Verein bei. Im Jahr 1954 bestand der Verein aus vierzehn aktiven Spielern. Doch bereits im Jahr 1955 erlitt der Instrumentalverein einen herben Rückschlag.

Einige Männer verließen den Verein, der nun nur noch aus acht Personen bestand. Nach Kaspar Schütz aus Stahe übernahm im Jahr 1955 Josef Knarren aus Gillrath den Verein als Dirigent. Im Jahr 1957 bestand der Verein bereits wieder aus elf Mitgliedern.

Ab 1959 gab es auch inaktive Fördermitglieder. 169 Personen unterstützten den Verein durch einen jährlichen Förderbeitrag.

Das erste Musikfest in Stahe wurde am 10. Juni 1961 zum 10-jährigen Bestehen gefeiert. Es beteiligten sich fünfzehn auswärtige Vereine an Aufzug und Bühnenspiel. Der Verein bestand nun wieder aus 18 jungen Männern.

1962 − 1972

Im Jahr 1962 wurden für die nunmehr zwanzig Mitglieder erstmals einheitliche Uniformen angeschafft. Im Jahr 1963 errang mit Hubert Dahlmanns erstmals ein Musiker die Königswürde bei der St. Josef Schützenbruderschaft.

Seit dem Jahr 1964 gehörte der Instrumentalverein als einer der ersten Vereine dem Deutschen Volksmusikerbund e.V. an. Ein zweites Musikfest in Stahe − Niederbusch wurde vom 07. − 09. Mai 1966 gefeiert.

An diesem Fest nahmen 27 auswärtige Vereine an Aufzug und Bühnenspiel teil. Im Jahr 1966 errang Peter Schuivens als zweites Mitglied des Instrumentalverein die Königswürde.

Im Jahr 1968 fand zum ersten Mal das „Sommernachtsfest im Rodebachtal“ vom 14.−16. September statt.




Der Erlös von 3.380,30 DM sollte einem guten Zweck zugeführt werden. Der Instrumentalverein unterstützte von nun an die „Aktion Sorgenkind“ des ZDF. Diese Aktion galt körperlich und geistig behinderten Menschen.

Ebenfalls stiftete der Instrumentalverein 1968 ein neues Kirchenfenster in unserer Pfarrkirche „Hl. Dreifaltigkeit“ Stahe. Unter der Orgelbühne grüßt das Fenster mit dem „Roten Hahn“ die Gottesdienstbesucher.

Der Dirigent, Herr Josef Knarren, verstarb im Jahr 1969. Er dirigierte den Verein vierzehn Jahre lang. Der neue Dirigent war Josef Willms aus Oirsbeek in den Niederlanden.

Das Jahr 1970 stand ganz im Zeichen großer Veränderungen. Es wurde beschlossen erstmals junge Mädchen in den Verein aufzunehmen. Am 25. Oktober 1970 wurden 14 Mädchen aufgenommen.

Der Instrumentalverein war Vorreiter in dieser Richtung und der erste Gemeindeverein der Mädchen aufnahm und ausbildete. Zum Sommernachtsfest 1970, das erstmals im August gefeiert wurde, besuchte uns ein Fernsehteam vom ZDF.

Im Jahr 1971 unterstützte der Instrumentalverein nicht nur die „Aktion Sorgenkind“. Im benachbarten Saeffelen benötigte ein kleiner Junge eine teure Herz OP in Amerika. Der Verein beteiligte sich spontan an der Spendenaktion und überwies 1.500,00 DM für die aufwendige OP.

Im Jahr 1972 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen. Der Verein trägt von nun an den Namen

   Instrumentalverein Stahe – Niederbusch e.V.

1973 − 1983

Im Jahr 1973 absolvierten wir unser erstes Wertungsspiel beim Musikfest in Birgden. Unter dem Dirigat des neuen Dirigenten, Herr Heinz Coenen, endete das Wertungsspiel mit „gutem Erfolg“. Ebenfalls verabschiedeten wir im Jahr 1973 unseren langjährigen Dirigenten Josef Willms.

Vom 29.03. − 01.04.1974 ging der Vereinsausflug auf Deutschlands beliebteste Urlaubsinsel. Man flog nach Mallorca. Die 22 teilnehmenden Vereinsmitglieder und deren Partnerinnen verlebten unvergessene Tage auf der Insel.

Die Jugend des Vereins reiste in diesem Jahr zum Landschulheim des Kreises Heinsberg nach Woffelsbach. Hier wurde die Kameradschaft gepflegt und gemeinsam musiziert.




1975 fand wieder das große Sommernachtsfest statt. Ein Kamerateam kam zum zweiten Mal nach Stahe und machte eine tolle Reportage. Bei der wöchentlichen Ausstrahlung der “Aktion Sorgenkind“ wurde der Bericht Bundesweit gesendet. In den Jahren von 1968-1974 spendete der Verein insgesamt 14.400,00 DM an die “Aktion Sorgenkind“.

1976 feierte der Instrumentalverein sein 25 − jähriges Bestehen in Verbindung mit dem Sommernachtsfest. Ebenfalls nahm man am Wertungsspiel beim Kreismusikfest in Gangelt teil. Man errang in der Mittelstufe den 1. Rang. Das war ein großer Erfolg.

Im Jahr 1977 unternimmt der Instrumentalverein durch Vermittlung unseres Dirigenten, Heinz Coenen, eine Konzertreise nach Ebenthal in Niederösterreich. Unvergessen bleibt dabei die Teilnahme am Landesmusikfest in St. Pölten.

Es waren ca. 15.000 Musiker zugegen und wir zogen als erstes auf den großen Marktplatz und vertraten als einziger deutscher Verein die Bundesrepublik Deutschland. Im Juli 1978 fand der Gegenbesuch der Musikfreunde aus Ebenthal statt.

Das 11. Sommernachtsfest wurde vom 19. − 21. August 1978 gefeiert. Mit diesem Fest endete die Zusammenarbeit mit der „Aktion Sorgenkind“. In Summe spendeten wir 15.224,96 DM an diese Aktion für behinderte Menschen.

Im Jahr 1979 errang zum dritten Mal ein Mitglied des Vereins die Königswürde bei der St. Josef Schützenbruderschaft. Toni Paulzen repräsentierte mit seiner Frau Marlene im Jahr 79/80 die Bruderschaft und den Instrumentalverein als Königspaar.

Das Jahr 1980 stand ganz im Zeichen eines großen Starabends in der Halle Göbbels. Neben verschiedenen Künstlern trat ein junger Sänger auf. Mit den Liedern „Santa Maria“ und „Sieben Fässer Wein“ hatte er wenig später seinen großen Durchbruch im Show und Schlagergeschäft. Es war kein geringerer als Roland Kaiser, der heute immer noch einer der erfolgreichsten Schlagerstars in Deutschland ist.

Das 30-jährige Vereinsjubiläum wurde im Rahmen eines Tanz− und Unterhaltungsabends 1981 gefeiert.

Im Jahr 1981 begannen 18 Kinder und Jugendliche die Ausbildung im Verein.

In diesem Jahr errang wiederrum ein Musiker die Königswürde. Josef Lutzenburg war der glückliche Schütze und trägt das Königssilber im Jahr 81/82.




1982 feierte man das 13. Sommernachtsfest. Ein Vereinsauflug führte den Verein nach Bernkastel-Kues an die Mosel. Es wurde ein Platzkonzert am „Bärenbrunnen“ gegeben und am 2. Tag spielten wir zum Frühschoppen auf.

1982 geben sich sechs junge Mitglieder des Vereins das „Ja−Wort“ und es wurden fünf Ehen geschlossen.

Heinz Coenen feierte 1983 sein 10-jähriges Dirigentenjubiläum hier bei uns in Stahe-Niederbusch. Ebenfalls seit 10 Jahren bildete Bernhard Apweiler aus Würselen die Klarinetten und die Schlagzeuger aus.

1984 − 1994

Im Jahr 1984 verlässt uns dann Heinz Coenen als Dirigent.

Es beginnt die Zusammenarbeit mit dem sehr beliebten Martin Diederen aus Puth in den Niederlanden.

Martin Diederen war auch Dirigent der „Hillensberger Bergkapelle“ und für uns begann eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Vereinsausflug im Jahr 1984 geht wieder an die Mosel. Wir verbringen das Wochenende im schönen Kommern und in Berkastel − Kues.

1985 knüpften wir erstmals Kontakt zu einem Instrumentalverein aus dem Schwarzwald. Die Musiker aus Mönchweiler besuchten uns vom 26. − 28. April 1985. Wir organisierten u.a. eine Besichtigung des Braunkohletagebaus und zeigten unseren Gästen das schöne Limburger Land. Ein gemeinsames Konzert fand in der Halle Göbbels statt. Nach dem Konzert unterhielt uns die „Hillensberger Bergkapelle“ unter dem Dirigat von Martin Diederen. Es wurde ein tolles und unvergessenes Wochenende.

Wieder schoss ein Mitglied des Instrumentalvereins im Jahr 1985 den Königsvogel ab. Hans-Willi Ritterbex errang die Königswürde und vertritt die St. Josef Schützenbruderschaft als König.

Das Jahr 1986 begann mit unserem traditionellen Frühjahrskonzert in der Halle Göbbels.

Nach dem Tod unseres beliebten Pastors Leo Mertens im Dezember 1985 wurde am 03. Mai 1986 unser neuer Pastor Ralf Freialdenhoven eingeführt.
Selbstverständlich begleiteten wir unseren neuen Pastor bei diesem Fest musikalisch.

Vom 09.-11. Mai 1986 fand unser Gegenbesuch in Mönchweiler statt. Es war für uns alle ein unvergessenes Wochenende. Private Kontakte bestehen vereinzelt noch bis zum heutigen Tag.




Das 15. Sommernachtsfest fand im Jahr 1986 erstmals unter „eigener Regie“ statt. Ausschank, Kaffee und Kuchen bis hin zum Imbissstand wurde von den Mitgliedern gestemmt.

Die Tradition der Schützenkönige aus dem Instrumentalverein setzte Peter Göbbels fort. 1986 und 1987 errang er die Königswürde und war mit seiner Frau Hedwig die Repräsentanten der Bruderschaft.

1987 feierte unser langjähriger Freund Bernhard Apweiler mit seiner Frau Mechtilde das Fest der goldenen Hochzeit. Selbstverständlich begleiteten wir sie an diesem Festtag musikalisch.

Die Krippenbauer aus Stahe veranstalteten in diesem Jahr ein Krippenspiel in der Pfarrkirche. Wir traten dort auf und begleiteten die Veranstaltung musikalisch. Der Erlös kam dem Ausbau der Krippe zugute.

In diesem Jahr bestand der Kreisverband Heinsberg im Volksmusikerbund 25 Jahre. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden folgende Mitglieder des Vereins durch den Volkmusikerbund geehrt. Leo Horrichs (Vereinsgründer), Heinrich Kofferath (Vereinsgründer), Karl Paulzen, Peter und Otto Göbbels sowie Franz Franken.

1988 besuchten uns die Musikfreunde aus Mönchweiler zum zweiten Mal. Gemeinsam gestalteten wir das Frühjahrskonzert in der Halle Göbbels. Die Gäste verabschiedeten wir am Sonntag nach dem Frühschoppen. Anschließend ging es zum Pfarrheim. Dort fand der Vogelschuß statt. Mit Friedel Dahlmann errang wieder ein Musiker die Königswürde. Unser junges Mitglied Norbert Franken errang die Prinzenwürde. Dies wurde an diesem Tag noch ausgiebig gefeiert.

Am 19. August 1989 starteten wir unseren Ausflug zum 110-jährigen Bestehen des Instrumentalvereins Mönchweiler. Im Gepäck hatten wir die Kapelle „De Originale Schinntaler“ aus Puth / Schinnen. Die Musiker sorgten an diesem Wochenede für gute Musik und beste Stimmung im Schwarzwald.
Der große Festzug fand am Sonntag statt wo wir selbstverständlich mit von der Partie waren. Nach der Besichtigung der Hohner – Instrumentenwerke traten wir montags die Heimreise an.

Am 17. September 1989 war ein besonderer Tag in der Vereinsgeschichte des Instrumentalverein Stahe − Niederbusch. An diesem Tag stellten wir der Dorfbevölkerung unsere neue Uniform vor. Viele Jahre trugen wir stolz unsre „Orange Uniform“. Jetzt folgte eine „Halbtracht“ in Rot (Weste) und Blau (Jacke) sowie schwarzer Hose bzw. Damenrock. Passend dazu ein Trachtenhut.




Diese Uniform tragen wir bis zum heutigen Tag. Sie stammt aus der Kleiderfabrik Fischer im Schwarzwald.

1989 schoss Josef Lutzenburg erneut den Königsvogel ab. Wie sich später herrausstellen sollte, war dies der Anfang einer dreijährigen Regentschaft, welche mit der Kaiserwürde endete.

Im Jahr 1990 wurden Peter Göbbels und Bernhard Apweiler zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt. Bernhard Apweiler aus Würselen begleitete uns insgesamt achtzehn Jahre als Ausbilder und Vereinsmitglied. Mit 81 Jahren schied er aus dem aktiven Vereinsleben aus.

Das 17. Sommernachtsfest wurde im August zünftig im Rodebachtal gefeiert. Im Verlauf des Festes wurde Peter Göbbels für Jahrzehnte lange Vorstandsarbeit als 1. Vereinsvorsitzender vom Bürgermeister Heinrich Aretz mit der Kachel der Gemeinde Gangelt geehrt.

Im November 1990 feierte unser Dirigent Martin Diederen und seine Frau Clementine das Fest der silbernen Hochzeit. Wir brachten ihnen ein Ständchen dar und feierten zünftig mit.

1991 fand vom 05.−08. Juli das Dekanatsschützenfest in Stahe &minus Niederbusch statt. Wir beteiligten uns an den Feierlichkeiten und spielten unter anderem nach dem Heimatabend zum Tanz auf.

Zum Ausklang des Jahres veranstalteten wir nach vielen Jahren wieder einen Silvesterball gemeinsam mit den Ehel. Lutzenburg im Saal der Gaststätte Lutzenburg.

Zu Karneval 1992 traten wir erstmals zum Tulpensonntagszug in Langerwehe in einheitlichem Kostüm auf. Ein bunter Clown ist seitdem unser „Karnevalsoutfit“.

1992 feierten wir unser 40−jähriges Bestehen und das Trommler- und Pfeifercorps Eintracht Stahe − Niederbusch sein 70−jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gestalteten wir unser jährliches Konzert gemeinsam.
Beim großen Fest zum Vereinsjubiläum des TPK beteiligten wir uns und gestalteten unter anderem den Festabend musikalisch mit.

Im Jahr 1993 führten wir zum letzten Mal eine Alteisensammlung durch. Insgesamt führten wir drei Sammlungen durch. Von dem Erlös wurde unsere neue Uniform zum großen Teil bezahlt.

1994 konnten wir erstmals zwei Damen des Vereins für 25 − jährige Mitgliedschaft ehren. Marliese Paulzen und Antonia van Sloun hielten trotz Beruf, Haus und Familie dem Verein die Treue.




Im August 1994 begleiteten wir die Vertreter der Gemeinde Gangelt zur Partnerstadt Rupelmonde in Belgien. Wir nahmen am Festzug teil und verbrachten einen schönen Tag in der historischen Stadt Rupelmonde.

Ende des Jahres erkrankte unser Dirigent Martin Diederen. Erstmals übernahm sein Sohn, John Diederen, das Dirigat. Zum Ende des Jahres schied Martin Diederen als Dirigent aus gesundheitlichen Gründen aus.

1995 − 2001

1995 ernannte der Instrumentalverein Franz Franken und Martin Diederen zu Ehrenmitgliedern.

Unsere Freunde aus Mönchweiler besuchten uns zur Pfingstkirmes 1995 erneut. Wir verbrachten ein tolles Wochenende und viele Freundschaften wurden nochmals aufgefrischt.

1996 bereiteten wir uns erstmals mit einem Probewochenende auf unser erstes Konzert unter dem Dirigat von John Diederen vor.

Da auf Grund des 25-jährigen Geschäftsjubiläums der Fa. Göbbels ein großes Zelt an der Halle stand, fand unser Konzert in „großem Rahmen“ im Festzelt statt.

In diesem Jahr schoss unser Vereinsmitglied Norbert Franken den Königsvogel ab. Zur Königin hatte er seine Schwester Marlies auserkoren. Marlies war ebenfalls ein langjähriges Mitglied des Instrumentalvereins.

Das Jahr 1997 stand im Zeichen runder Geburtstage. Unser ehemaliger Dirigent Martin Diederen wurde 60 Jahre und unser Vereinsmitglied und langjähriger Kassierer Peter Schuivens 50 Jahre alt. Beide überraschten wir mit einem zünftigen Ständchen.

Dreizehn Kinder begannen in diesem Jahr die Ausbildung im Verein.

Nach drei Jahren verließ John Diederen als Dirigent den Verein.

Mit Jan Vleugels verpflichteten wir wieder einen Dirigenten aus den Niederlanden. Er führte uns über 10 Jahre als Dirigent.

Das 21. Sommernachtsfest wurde in Verbindung mit dem Gemeindemusikfest gefeiert und Karl Paulzen wurde für 50−jährige aktive Mitgliedschaft geehrt.

Das Jahr 1999 begann mit einem Probewochenende mit unserem neuen Dirigenten Jan Vleugels. Das Konzert fand erstmals in der neuen Halle Göbbels in Unterstahe statt.

Im August und September beteiligten sich die Musiker an der Neugestaltung des Umfeldes der Kirche und am Ausbau des Kirchenparkplatzes aktiv bei den Pflasterarbeiten.

Am 05. September 1999 feierten wir ein Grenztreffen an der Venn in Niederbusch. Gemeinsam mit der Fanfare „St. Lambertus“ Schinveld errichteten wir den Grenzstein Nr. 266 neu und gaben dem Platz mit der neuen Pflasterung ein schönes Umfeld. Der Grenzstein sollte kein trennendes Symbol sein, sondern die Verbundenheit der Musiker und Menschen aus Schinveld und Stahe−Niederbusch−Hohenbusch darstellen.




Ab dem Jahr 2000 führten wir bei Aufzügen zwei neue Sousaphone mit. Die Bassspieler Peter Schuiven und Toni Paulzen unterstützten damit maßgeblich die Marschmusik.

Im Jahr 2000 fuhren wir nochmals zu unseren Musikfreunden aus Mönchweiler in den Schwarzwald. Nach dem Besuch des „Rheinfall von Schaffhausen“ und der Besichtigung eines historischen Schwarzwaldhofes beteiligten wir uns am Abend beim Konzert in der „Alemannen − Halle“.
Nach dem Konzert wurde wieder ausgiebig gefeiert und die Freundschaften vertieft.

Das 22. Sommernachtsfest im Rodebachtal wurde letztmals im Monat August gefeiert.

Das Jahr 2000 endete mit dem Abschied unseres Pastor Ralf Freialdenhoven. Er verließ uns am 28. Oktober 2000 nach 15-järiger Amtszeit und wechselte zur Pfarrgemeinde „St. Donatus“ Aachen − Brand.

Zur Einführung von Ralf Freialdenhoven Anfang des Jahres 2001 in Aachen − Brand begleiteten wir ihn und spielten in der überfüllten Kirche zur Messe.

Im Jahr 2001 feierte die St. Josef Schützenbruderschaft das Heimat-und Dekanatsschützenfest in Stahe − Niederbusch − Hohenbusch. Neben dem Kaiserpaar Josef und Anna Lutzenburg stellte der Instrumentalverein zwei der Ehrendamen. Andrea Beumers (heute Schmitz) und Ivonne Paulzen (heute Meuffels) verschönerten den Festaufzug und das ganze Fest als Ehrendamen.

Am 24. November 2001 nahmen wir am Konzert des Instrumentalvereins „St. Gregorius“ Saeffelen teil. Leider fehlte unser junger Vereinsvorsitzender Nobert Franken der bereits im Oktober schwer erkrankte. Norbert war an Krebs erkrankt und wir alle hofften auf Genesung und Heilung. Leider verstarb Norbert am 12. Dezember 2001 im Alter von nur 28 Jahren.

Musikfreunde von der Charly's Brass(el) Band, „St. Gregorius“ Saeffelen und dem Instrumentalverein „St. Josef“ Breberen begleiteten uns auf dem schweren Weg und erwiesen Norbert die letzte Ehre.

Das traditionelle Weihnachtsspielen durch die Ortschaften wurde trotz gedrückter Stimmung im Sinne des Vorstandes und der Vereinsmitglieder durchgeführt. Wir spielten in zwei Gruppen und erzielten einen Spendenerlös in Höhe von 3.000,00 DM. Diesen Betrag spendeten wir der onkologischen Abteilung des Klinikums Aachen, „Hilfe für krebskranke Menschen“, die das Geld zur Forschung einsetzten.

Das Jahr 2001 endete durch den frühen Tod unseres Vereinsvorsitzenden Norbert sehr traurig.




Fortsetzung folgt,

hier wird noch gearbeitet.

Schau gerne später nochmal rein.